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Corona-Regelungen ab dem 28.12.2021

Liebe Mitglieder,

Weihnachten und der Jahreswechsel stehen im Zeichen einer abflauenden vierten Welle und einer beginnenden Ausbreitung der Omikron-Variante. Bund und Länder haben am 21. Dezember Verschärfungen der Coronaregeln vereinbart, die NRW in eine neue CoronaSchVO überführt hat. Sie tritt am 28. Dezember in Kraft. Zu den gravierensten Änderungen aus der Sicht des Pferdesports gehört die Einführung der 2Gplus-Regel für die Sportausübung in Hallen (ab 28.12.2021)

Laut dem Pferdesportverband Westfalen e.V. gelten folgende Regelungen für den Pferdesport, allerdings ist das Anweisende-Organ das Ordnungsamt der Stadt Vreden und nach deren Vorgaben müssen wir uns richten.

Die Coronaschutzverordnung, die ab dem 28.12.2021 gilt, enthält eine Verschärfung für die Sportausübung in Innenräumen wie Sport- oder Reithallen. Anstelle der bisherigen 2G-Regel gilt dann die 2G-plus-Regel. Das bedeute, dass immunisierte Personen zusätzlich einen Negativtestnachweis mit sich führen müssen.

Die Sportausübung im Freien unterliegt weiterhin der 2G-Regel. Für Unterricht und Training von immunisierten Personen auf dem Außenplatz ist kein zusätzlicher Test verpflichtend.

Unter Anwendung der 2G-Regel dürfen Unterricht und Training bis zum 27. 12. 2021 in der Halle und im Freien in üblicher Form stattfinden.  Ab dem 28.12.2021 sind Training und Unterricht in der Halle an die 2G-plus-Regel geknüpft.

Auf Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre wird die 2G-Regel bzw. 2G-plus-Regel außerhalb der Ferien nicht unmittelbar angewendet, sie dürfen ohne Nachweise bzw. Nachweiskontrolle an Vereinsangeboten und Unterricht teilnehmen, da sie auf Grund der Schultestungen immunisierten Personen gleichgestellt sind und als getestet gelten. Allerdings gilt diese Regelung nicht während der Zeit vom 27. 12. 2021 bis zum 6.1.2022. In dieser Zeit müssen Kinder und Jugendliche vom ersten Schuljahr an bis einschl. 15 Jahre einen individuelle Negativtestnachweis mit sich führen.

Für Jugendliche ab 16 Jahre gilt die 2G-Regel vollumfänglich, es sei denn, sie sind Schülerin oder Schüler. Dann werden sie für die Ausübung des Sports immunisierten Personen gleichgestellt, sofern sie einen Negativtestnachweis besitzen bzw. (außerhalb der Ferien) an den Schultestungen teilnehmen. Diese Regelung gilt bis zum Ablauf des 16. Januar 2022.

Nicht-immunisierte Personen können nicht an Sport- und Vereinsangeboten bzw. solchen Angeboten in Reitschulen oder Pensionsställen teilnehmen.

Eine Ausnahme besteht für Personen, die über ein ärztliches Attest verfügen, demzufolge sie derzeit oder bis zu einem Zeitpunkt, der höchstens sechs Wochen zurückliegt, aus gesundheitlichen Gründen nicht gegen Covid-19 geimpft werden können. Diese Personen müssen einen Negativtestnachweis mit sich führen (Antigen-Schnelltest, der maximal 24 Stunden alt ist oder PCR-Test, der maximal 48 Stunden alt ist)

Für Trainerinnen und Trainer gilt, dass sie immunisiert oder getestet sein müssen (§ 4 Absatz 4).

Wenn sie nicht immunisiert sind, müssen sie während der Tätigkeit durchgehend mindestens eine medizinische Maske tragen und einen Negativtestnachweis mit sich führen. Möglich ist ein Antigen-Schnelltest (maximal 24 Stunden alt) oder ein PCR-Test (maximal 48 Stunden alt).

Das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat mit einer Sprachregelung sowie zwei Ergänzungen konkretisiert und klargestellt, unter welchen Maßgaben die Versorgung und Bewegung der Pferde von nicht-immunisierten Personen bei bestehender 2G-Reglung erfolgen kann.

Zusammengefasst besagen die Regelungen:

  • es wird eine Ausnahme von der 2G-Regelung gemacht, damit nicht-immunisierte Personen ihre Pferde aus Gründen des Tierwohls versorgen können
  • es ist ein Negativtestnachweis erforderlich (Antigen-Test, nicht älter als 24 h / PCR-Test, nicht älter als 48 h)
  • das Bewegen in der Halle oder auf dem Platz ist im zwingend erforderlichen Umfang möglich, jedoch ohne sport- und trainingsbezogene Übungen (Unterricht)
  • wird für das Bewegen der Pferde durch nicht-immunisierte Personen die Halle genutzt, so darf sich während dessen keine weitere Person in der Halle befinden
  • mit den Regelungen zur Kontaktbeschränkung (§ 6) sind bezogen auf die notwendige Versorgung der Pferde keine direkten Veränderungen verbunden, jedoch sind Gruppenbildungen unzulässig

 

 

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